Unsere Fortbildungen
77Wir bieten auch dieses Jahr wieder ein abwechslungsreiches Fortbildungsprogramm für Pflege- und Betreuungskräfte sowie für Interessierte an. Damit Sie die Möglichkeit haben, gleichzeitig viele Mitarbeiter zu Ihrem Wunschtermin zu schulen, haben wir unsere Angebote als Inhouse-Schulungen konzipiert.
Kosten:
4 UE: 300€ – 270 € (Mitglieder der AlzGes)
8 UE: 600 € – 540 € (Mitglieder der AlzGes)
16 UE: 1150 € – 1105 € (Mitglieder der AlzGes)
Skripte und Materialkosten werden zusätzlich berechnet
Höchstteilnehmerzahl 16 Personen
Hhaben Sie nur wenige Teilnehmerinnen oder sehr viele? Sprechen Sie mit uns.
Haben Sie Themenwünsche, welche unser Angebot nicht beinhaltet, können wir diese meist auch erfüllen. Rufen Sie uns an!
Dozentinnen:
Karin Orbes
Diplom Gerontologin, Hospizbegleiterin, Montessori-Pädagogin, Supervisorin, Kursleiterin für Autogenes und Mental-Training
Mina Ikert
Pflegefachkraft, Pflegedienstleitung, Einrichtungsleitung, Pflegefachberaterin
Steffi Schmidt
Fachkrankenschwester, Medizinpädagogin, Schulleiterin, Diplom Gerontologin
Martina Oberle
Ergotherapeutin, Fachlehrerin für Pflegeberufe
Joanna Härtl (geb. Kaminska)
Ergotherapeutin, Pädagogin, Entspannungtherapeutin
Ursula Willenberg Hauswirtschaftsleitung, Lehrerin für ländliche Hauswirtschaft
Schulung zur Erbringung von Leistungen gemäß §45a SGB XI
(30 UE für ehrenamtliche Helfer, Alltagsbegleiter)
Der Kurs ist kostenfrei!
Wir erheben für das umfangreiche Skript eine Gebühr von 10,00 €
Neuer Termin Herbst 2026:
Beginn am 16. Sep. – 10. Okt. an der VHS Bayreuth, im Dachgeschoss der Stadtbücherei RW 21, Seminarraum 3
Dienstag und Freitag von 17.00 – 19.30 Uhr, Samstag 10. Okt. Von 10.00 – 15.00 Uhr
Anmeldung unter 0921 50 70 38 40 oder volkshochschule@stadt.bayreuth.de
Kursnummer I 1300 , Rubrik „Gesellschaft“
Stressbewältigung durch Entspannung und Bewegung
Stress beeinflusst den Menschen in seiner Gesamtheit negativ und macht krank. Steigende Ausfallzeiten bei den Pflege- und Betreuungskräften sind schon fast alltäglich geworden. Dies macht Maßnahmen zur Selbstfürsorge nötig.
Lerninhalte:
- Stress und Emotionsentstehung aus neurobiologischer Sicht
- Psychosomatik – der Zusammenhang von Körper und Psyche
- Persönliche Stressfaktoren identifizieren
- Entspannungsübungen, Phantasiereisen, Mentaltraining
- Möglichkeiten der Selbstunterstützung entdecken
- Bewegungsübungen aus der „body to brain-Methode“ nach Dr. med. Claudia Croos-Müller
Bitte eine Decke und eine Isomatte (wenn für Sie nötig: Nacken- und Knierolle) und lockere Kleidung mitbringen.
Für Pflege-, Betreuungs- u. Hauswirtschaftskräfte, Ehrenamtliche.
eintägig (8 UE) oder zweitägig (16 UE) möglich
Dozentin: Karin Orbes oder Joanna Härtl
Tänze im Sitzen
Beweglichkeit ist eine ganz entscheidende Voraussetzung für das Wohlbfinden im Alter. Sie kann und muss gezielt trainiert und gefördert werden.
Tänze im Sitzen bieten eine gute Möglichkeit, alte Menschen in Gemeinschaft zu bringen und zur Bewegung anzuregen..
Lerninhalte:
– Kennenlernen von Tänzen mit Handgeräten,
– Gymnastische Tänze, Thementänze
– Tänze nach altbekannten Melodien und Liedern
– Lesen und Anwendung von Tanzbeschreibungen
– Rhythmische Übungen
– Methode des Ansagens Einüben von Tänzen
Für Pflege- und Betreuungskräfte, Interessierte, Ehrenamtliche
Dozentin: Karin Orbes
eintägig 8 UE
Begleitung von Menschen mit Demenz in ihrer letzten Lebensphase
Die Würde des Menschen ist auch in der letzten Lebensphase unantastbar. Für ein würdevolles Sterben sind die individuellen Bedürfnisse des Kranken wichtig und in den Mittelpunkt zu stellen.
Empathie und Fachwissen bilden die Grundlage der Beziehung.
Lerninhalte:
- Biografie bezogene Zugangsmöglichkeiten
- Validierende Kommunikation und Basale Stimulation
- Trauerbewältigung und Angehörigenarbeit
- Aromapflege auf körperlicher und psychischer Ebene
- Schmerzerkennung und -behandlung
Bitte bringen Sie eine Decke, 1 Bade- und ein Handtuch mit.
Für Pflege-, Betreuungskräfte, Gerontopsychiatrische Fachkräfte, Interessierte
Dozentin: Karin Orbes oder Joanna Härtl
eintägig 8 UE oder zweitätgig 16 UE
Expertenstandard „Beziehungsgestaltung in der Pflege von Menschen mit Demenz“
Er ist seit 2020 verbindlich für alle stationären und teilstationären Einrichtungen und fordert die Umsetzung der personzentrierten Pflege. Die anspruchsvollen Kriterien erfordern das Erstellen eines Konzepts, bei welchem der Mensch mit Demenz in seiner individuellen Persönlichkeit sowie seine Angehörigen im Fokus stehen. Diese sollen gleichermaßen beraten und geschult werden.
Lerninhalte:
- Kennenlernen des neuen Standards
- Grundsätze der personzentrierten Pflege
- Erkennen der psychosozialen Bedürfnisse des Menschen
- Berücksichtigen der Ressourcen zur Selbstbestimmung
- Bilden einer Verstehenshypothese
Für Führungs- und Pflegekräfte, Hilfskräfte, Ehrenamtliche, Betreuungskräfte und Mitarbeiter aus der Hauswirtschaft.
Dozentin: Karin Orbes
eintägig 8 UE
Bewegungsförderung im Alter
Bewegung ist Leben – Leben ist Bewegung
Jeder noch so kleine Vorgang in uns basiert auf Bewegung. Bewegung verbessert die Stimmungslage
unterstützt die Lebensqualität, vermindert Stürze, trägt zur Stabilisierung der Gedächtnisfunktionen
bei und ermöglicht damit eine längere Teilhabe am Leben.
Lerninhalte:
* Bedeutung von Bewegung und Mobilität
* Die Veränderungen des Bewegungsapparates im alter
* Expertenstandards: „Erhaltung und Förderung der Mobilität“ und „Sturzprophylaxe“
* Bewegungs- und Mobilitätskonzepte in Pflege und Betreuung
* Sturzprävention – Balance und Krafttrainig im Alltag
* Angebote für die Einzel- und Gruppenaktivierung
Für Betreuungsassistenten, Pflegekräfte / Gerontopsychiatrische Fachkräfte und Ergotherapeutinnen
Dozentinnen: Joanna Härtl und Tina Oberle
eintägig 8 UE und zweitägig 16 UE
Demenz besser verstehen (demenz-balance Modell)
„Wer nicht in der Lage ist, die Welt aus der Sicht der Menschen zu sehen, die von der Diagnose bis zum Tod mit Demenz leben, der kann sich weder einfühlen noch Betreuung anbvieten, die sie brauchen , um diesen schwewren Weg zu gehen.“ (Christin Byden)
Die Fortbildung ermöglicht den Teilnehmenden durch Selbsterfahrung die unterschiedlichen Gefühle und Bedürfnisse nachzuempfinden. Sie sind dadurch sensibilisiert, zu den relevanten Themen wie Haltung, Empathie und dem peron-zentrierten Ansatz von Kitwood zu arbeiten. Sie finden Kompensationsangebote für die Verluste der Kranken.
Lerninhalte:
- psychosoziale Bedürfnisse nach Kitwood
- Grundsätze der person-zentrierten Pflege
- Die Verluste eines Menschen mit Demenz durch das „demenz-balance-Modell“ erfahren und verstehen
- Kompensationsangebote entwickeln
Für Pflege- und Betreuungskräfte und Gerontopsychiatrische Fachkräfte
Dozentin: Karin Orbes
eintägig 8 UE
Aromapflege
Unter dem Begriff Aromapflege versteht man den fachkundigen Einsatz ätherischer Öle und naturbelassener Pflanzenöle in der Gesundheits-, Alten- und Palliativpflege. Aromapflege dient der Gesundheitsförderung und dem Wohlbefinden sowie der Linderung von Beschwerden.
Dabei geht es um tröstende Zuwendung und Berührung und um Düfte, die stark mit Erinnerungen und Gefühlen verknüpft sind.
Lerninhalte:
- Theoretisches Hintergrundwissen der Aromapflege
- Kennenlernen von ausgesuchten ätherischen Ölen
- Basisöle und Aromapflege-Serien
- Raumbeduftung, Waschung, Einreibung und Hautpflege
- Erinnerungs- und Biografiearbeit durch Düfte
Für Pflege- und Betreuungskräfte, Ehrenamtliche und Interessierte
eintägig 8 UE
Dozentin: Joanna Härtl oder Karin Orbes
Ansprechende Beschäftigung für Menschen mit Demenz
Der neue Expertenstandard für die „Beziehungsgestaltung in der Pflege mit Menschemit Demenz (2020) stellt auch die Betreuungskräfte vor neue Aufgaben. Auf der Gruindlage der person-zentrierten Pflege ist eine biografie-orientierte Beschäftigung die Menschen, entsprechend ihrer rverbliebenen Fähigkeiten gefordert. Dabei spielt die Anregung der Sinne sowie die individuelle Förderung in kleinen Gruppen einei wesentlikche Rolle und die Aufgabe den Menschen zu mehr Struktur zu verhelfen.
In der Schulung wird speziell für Menschen mit Demenz geeignetes, von Fachleuten entwickeltes Material gezeigt. Dabei fließen auch die Prinzipien von Maria Montessori mit ein
- Anforderung an sinnvolle Beschäftigungen
- Sinnesmaterial zum Erhalt der Fähigkeiten
- Kennenlernen der Montessori-Prinzipien
- Möglichkieten der Kurzaktivierung
- Erproben von neuem Beschäftigungsmaterial
Für Pflege- und Betreuungskräfte, Alltagsbegleiter, Gerontopsychiatrische Fachkräfte und Interessierte
Dozentin: Karin Orbes Joann Härtl
eintägig 8 UE und zweitägig 16 UE mit Herstellung von von Material
Basal stimulierende Interaktionen in der Pflege
Jeder Mensch ist, um orientiert zu sein, auf Informationen aus seinem Umfeld angewiesen. Ist der Prozess der Wahrnehmung gestört, durch veränderte Kognition oder Störungen im Körperschema, kommt es zu Fehlinterpretationen und damit zu Fehlreaktionen.
Schulungsinhalte:
- Grundlagen, Rolle der Wahrnehmung / Wahrnehmungsbereiche
- Ursachen und Folgen der Habituation
- Berührende Pflege, Berührungsqualitäten, Berührungsgesten
- Basal stimulierende Angebote in unterschiedlichen Bereichen
- Selbsterfahrung durch praktische Übungen
Für Pflege- u. Betreuungskräfte, Gerontopsychiatrische Fachkräfte
Bitte bequeme Kleidung, Decke, Matte, kleines Kissen mitbringen
Dozentin: Steffi Schmidt
zweitägig 16 UE
Die Mahlzeit zu einem schönen Erlebnis gestalten
Für die BewohnerInnen von Einrichtungen spielt das Essen eine zentrale Rolle. Es sollte Freude bringen und Wohlbefinden erzeugen. Jedoch ist häufig das Gegenteil der Fall, da kognitive Veränderungen und andere Einschränkungen die gewohnte Nahrungsaufnahme unmöglich machen. Zeitdruck und Darreichungsform der Nahrung überfordert häufig alle Beteiligten, der Stresspegel steigt…….
- Ungünstige Situationen und Konstellationen erkennen
- Angepasste Nahrungsangebote – Fingerfood
- Praktische Übungen, Wahrnehmungsschulung
- Individuelle Lösungen, organisatorische Veränderungen
Für Einrichtungs- u. Pflegedienstleitungen, Gerontopsychiatrische Fachkräfte, Leitungen von Küche und Hauswirtschaft
Dozentin: Karin Orbes
eintägig – 8 UE
Rhythmische Begleitung
Musik löst beim Menschen die natürliche Neigung von rhythmischer Bewegung aus.
Diese wird nahezu von selbst, unabhängig von körperlichen oder k#ognitiven Einschränkungen durchgeführt und zeigt sich durch Klatschen, Wippen oder Trommeln, Rasseln und klopfen.
Lerninhalte:
– freies Begleiten von Musikstücken
– Kennenlernen verschiedener Takte und Rhythme
– Methoden der Umsetzung
– Herstellen von einfachen Rhythmusintrumenten
Interaktive Ausstellung zur Demenz
Die verschiedenen Stationen von „Hands-on Dementia“ führen Sie durch einen gewöhnlichen Tag eines Menschen mit Demenz.
Das Material wurde entwickelt, um besser begreifen zu können, wie es Menschen mit Demenz geht. Denn es ist nicht einfach zu verstehen was die erkrankten Menschen bewegt und was ihr Handeln bestimmt. Das Verstehen jedoch ist der Schlüssel in die Welt eines Menschen, der nicht nur vergesslich ist.
Erfahren Sie wie es ist:
- Wenn Gewohntes nicht mehr gelingen will
- Wenn Verzweiflung wütend macht
- Wenn Anstrengung wütend macht
- Wenn Sie sich unzulänglich fühlen und schämen
Wir kommen mit dem gesamten Material zu Ihnen und bieten theoretischen Input und praktisches Erleben. Auch für Angehörigenabende oder Tag der offenen Tür geeignet
Für Pflege- und Betreuungskräfte, Angehörige, Interessierte
Dozentin: Martina Oberle
4 UE 300 € incl. Vortrag und Script